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Facebook vs. Instagram: Wo werde ich am besten wahrgenommen?

 

Die schlechte Nachricht ist: Facebooknutzer wandern ab. Die gute Nachricht ist: Sie wandern zu Instagram und tauchen dort wieder auf. So sind die Nutzer weiterhin zu erreichen, wenn auch ein bisschen anders als bei Facebook.

Noch sind in der Schweiz zwar mehr User bei Facebook registriert, die Tendenz zeigt aber: Die User bevorzugen je länger je mehr die Plattform Instagram. Das ist gut zu wissen, da sich die beiden doch in einigen Punkten deutlich unterscheiden. Es reicht nicht, die gleiche Werbung oder den gleichen Content auf beiden Plattformen identisch auszuspielen, für eine erfolgreiche Werbestrategie lohnt sich deshalb der Blick auf die Unterschiede.

Die Plattformen unterscheiden sich, besonders was Nutzerdemographie und -verhalten angeht. Bei Facebook beispielsweise sind die User im Schnitt älter. Auch das Verhalten wird stark von der jeweiligen Plattform geprägt: So ist etwa die Engagement Rate bei Instagram viel höher als bei Facebook. Beiträge rufen bei Instagram also mehr Interaktion hervor.

Instagram ist stark visuell ausgerichtet, hauptsächlicher Bestandteil eines Posts ist das Bild, das oft mit Text und Hashtags versehen wird. Die Bilder entsprechen in aller Regel einem hohen ästhetischen Anspruch. Bei Facebook hingegen gewinnt der gemischte Content, der auch mal mit qualitativ weniger ansprechenden Bildern daherkommen kann. Bilder performen bei Instagram oft (noch) besser als Videos und erzielen eine höhere Engagement Rate.

Damit jeder Werbefranken optimal eingesetzt wird, legen wir dir folgende Überlegungen ans Herz:

  • Nutze starke, natürliche Bilder
    Erfolgreiche Instagramkonten verbindet eins: ausdrucksstarke, authentische Fotos. Die Bilder müssen sich ganz natürlich einfügen, so erreichst du, dass die Phantasie der Nutzer angeregt und eine Reaktion ausgeführt wird.
  • KISS – Keep it short and simple
    Was in der Werbebranche schon lange gilt, gilt für Instagram besonders: Halte den Begleittext so kurz und einfach wie möglich, bleibe dabei aber so präzise und eindeutig wie nötig. Ein Blick auf die erfolgreichsten Konten von 2015 zeigt: Weniger Text ist mehr Erfolg.
  • Setze smarte Hashtags ein
    Hashtags sind bei Instagram wesentlich prominenter als bei Facebook. Damit der Post natürlich und authentisch daherkommt, sind diese Tags unumgänglich. Am besten versiehst du jeden Post mit mehreren Tags.
  • Beachte die verschiedenen Formate
    Facebook bietet andere Werbeformate als Instagram. So kannst du dort etwa Geschichten in Bewegtbild erzählen, die über 60 Sekunden hinausgehen. Bei Instagram solltest du das nicht tun, und zwar weil Videos maximal 60 Sekunden lang sein dürfen. Ausserdem ist die Aufmerksamkeit der Nutzer begrenzt und mit langen Beiträgen läufst du Gefahr, sie zu verlieren. Deswegen ist eine deutlich kürzere Länge der Videos zu empfehlen.