Deswegen solltest du eine Funnel Marketing Kampagne aufbauen


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Für die meisten Produkte ist die Zeit vorbei, in der man nur mit einem Banner oder einem Post auf etwas hinweisen musste und schon war der Neukunde auf der Website und hat das Produkt bestellt. Der potentielle Kunde benötigt deutlich mehr Kontakte mit einer Marke und mit dem Produkt bis er den Kauf abschliesst. Die Frage ist: Womit spreche ich wen zu welcher Zeit am besten an? Der Funnel hilft, diese Fragen zu beantworten und eine Kampagne richtig zu optimieren.

Ein Sales-Funnel ist in der Theorie bekannt. Er startet mit der Awareness und geht über das Interesse bis zum Verkauf. Bisher nutzen nur wenige Firmen diesen Funnel, um die eigene Kampagne zu optimieren. Die Online-Medien bieten dafür aber sehr effektive Möglichkeiten. Wir erzählen euch mehr!

Im ersten Schritt muss man die Aufmerksamkeit einer Person gewinnen und mit der eigenen Marke einen positiven Eindruck hinterlassen. Das ist einfach mit normalen Bannern, Plakaten oder anderen Werbeformen möglich. Wichtig ist dabei, dass die Werbemittel modern, professionell, sympathisch und passend zum Produkt erstellt sind. Die Verbreitung kann schon im Hinblick auf die gewünschte Zielgruppe erfolgen, die Werbemittel sollten aber eher breit ausgeliefert werden.

Im zweiten Schritt spricht man dieselben Personen wieder an. Nur diesmal mit Content. Der Content muss interessant sein und einen Zusammenhang mit dem eigenen Produkt haben. So kann z.B. eine Krankenkasse Gesundheitstipps geben, ein Marketing-Tool-Anbieter informiert über Kampagnenoptimierungen usw. Das kann z.B. durch einen Klick auf eine Native Ad geschehen. Wichtig ist, dass man die Aktivität des Interessenten messen und daraus eine Retargeting-Zielgruppe erstellen kann. Gut eignen sich dafür Videos über die Werbeplattformen YouTube oder Instagram/FB, denn hier kann man eine Retargeting-Zielgruppe für die Dauer des Betrachtens eines Videos erstellen. Es gilt: Wer über eine Minute von einem Werbevideo sieht, ist interessiert.

Wenn jetzt die Interessenten-Retargeting-Zielgruppe gefüllt ist, muss versucht werden, den Interessenten dazu zu bringen, persönliche Daten anzugeben (z.B. Name, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer). Dafür muss man ihm etwas bieten: vertiefende Inhalte (Whitelist, Umfrageergebnisse), Rechner (z.B. Hypothekarrechner) oder Giveaways zum Beispiel. Diese Angebote werden über alle Online-Medien beworben werden, die die Ansprache der Retargeting-Zielgruppe erlauben.

Alle Personen, die im zweiten Schritt angekommen sind, sollten dann am Abschluss orientierte Werbemittel erhalten, die direkt zum Kauf des Produktes animieren. Dies sind die stark interessierten, bei denen es weniger die Frage ist, ob, sondern eher wann sie das Produkt kaufen. Um sicher zu stellen, dass sie in dem Moment auch das eigene Produkt kaufen und nicht eines der Konkurrenz, muss eine konstante Kontakthäufigkeit über Werbung, Newsletter, Social-Media-Posts, etc. sichergestellt werden.